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17.06.2016 15:58 von Karin Griese

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Kolpingfamilie Dülmen > Wir über uns > Vereinsgeschichte kurz

Vereinsgeschichte Kurzfassung

Gründerzeit und weitere Jahre

Die Kolpingsfamilie Dülmen, wurde als „katholischer Gesellenverein Dülmen“ im Jahre 1860 von Handwerksgesellen gegründet.  Ziel war, sowohl aus Sicht von Adolph Kolping, dem Gründer, wie der Dülmener Gesellen, den „wandernden Handwerksburschen“ Möglichkeiten der Arbeit und des vorübergehenden Wohnens anzubieten. Aber auch, um ihnen und den ortsansässigen Gesellen, durch ein breites Angebot Möglichkeiten der Lebensgestaltung, der Freizeit und der Bildung in Gesellschaft und Beruf zu bieten. Dazu wurde bereits im Jahre 1878 von den Dülmener Handwerkern eine eigene „Schlafstätte für durchreisende/wandernde Mitglieder“ geschaffen. (das Wandern war damals zur Ausbildung eines Handwerkers erforderlich). Heute ist dies das Kolpinghaus in vielen Städten, so auch in Dülmen.

Schon in den ersten Jahren nach der Gründung zählte der „Gesellenverein Dülmen“ 150 Mitglieder und mehr als 900 „wandernde Gesellen in Dülmen“.

Der Gesellenverein entwickelte sich in den ersten Jahren schnell und machte viele unterschiedliche Angebote, unter anderem auch um die soziale Situation der Menschen zu verbessern.

1933 änderte sich der Name  „Katholischer Gesellenverein“ in das Kolpingwerk Deutschland und die örtlichen Kolpingsfamilien wurden damit Ansprechpartner für die Menschen und Familien.

Im zweiten Weltkrieg brannte das Kolpinghaus Dülmen völlig aus und wurde ab 1946 durch die Mitglieder mit großer Unterstützung der Dülmener Bevölkerung  in Eigenarbeit Schritt für Schritt wieder aufgebaut.

1954 wurde der „Kolping-Lehrlingsverein“ abgelöst und die „Jugendgruppe der Kolpingsfamilie“ gegründet. Diese zählte zeitweise mehr als 30 Mitglieder und bot viel Alters- und zeitgemäßes für junge Menschen an. In den 80iger Jahren „schlief diese Gruppe dann wieder ein“.

Im Jahre 1955 wurde der Spielmannszug „In Treue fest“ der Kolpingsfamilie Dülmen aus der Taufe gehoben. In den darauffolgenden Jahren entstand eine sehr aktive Spielmannszuggruppe, die ab 1974 mit der Gründung des Jugendspielmannszuges große Erfolge in der Jugend- und Seniorenarbeit und den musikalischen Wettbewerben feierte. So erzielte der Kolpingspielmannszug bisher mehr als 13 Deutsche- und NRW-Landes-Meisterschaften in den Jugend- und Seniorenwettbewerben. Das Repertoire ist nicht nur sehr vielseitig, sondern auch mit modernen und zeitgemäßen Inhalten präsent und wird ständig weiterentwickelt.

Neue Impulse - neue Mitglieder

1966 wurden erstmalig Frauen als Mitglieder in das Kolpingwerk Deutschland aufgenommen. Die Kolpingsfamilie Dülmen nahm im Jahre 1981 die ersten Frauen als Mitglieder auf. Sie bilden heute eine eigene Gruppe.

Eine ebenfalls sehr „aktive, bekannte Gruppe mit langer Tradition“ (seit 1886; dann wieder nach dem 2. Weltkrieg 1948 und ab 1976 wieder sehr aktiv und regelmäßig) bildet die Theaterabteilung, die man bei besonderen Anlässen in „traditioneller Kleidung“ sehen kann. Bereits in den ersten Jahren nach der Gründung der Kolpingsfamilie Dülmen wurde Theater gespielt mit einer breiten Themenpalette. Heute bildet die Gruppe mit ihren jährlichen Theaterstücken in Plattdeutscher Sprache im Oktober/ November einen festen Bestandteil der Dülmener Kulturszene und hat guten Zuspruch und erzeugt viel Begeisterung.

Die Schützenfestgruppe, mit den Offizieren an der Spitze, führt jährlich am 1. Sonntag im  September das traditionelle Schützenfest rund um das Kolpinghaus durch und beteiligt sich an vielen, verschiedenen Aktivitäten in Dülmen. Ein Schützenfest feiert die Kolpingsfamilie Dülmen bereits 1880 und weitere Jahre. Ein "Neubeginn" wurde nach dem 2. Weltkrieg ab 1947 gestartet.

Neben dem sozialen Engagement, der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit sowie der Partnerschaftsarbeit mit dem Kolpingwerk in Uganda, hat die Kolpingsfamilie Dülmen einen Bekanntheitsgrad auch auf dem Dülmener Weihnachtsmarkt mit ihrem Reibekuchen-Angebot erlangt. Diese Aktion, die 1979 ins Leben gerufen wurde, unterstützt alljährlich mit dem Reinerlös des Reibekuchen-Verkaufs soziale Projekte wie „Familien helfen Familien“, die Beratung und Betreuung von Menschen mit Benachteiligungen, Selbsthilfeprojekte im Kolpingwerk Uganda, die Priesterausbildung in Rumänien, die Kolping-Stiftung und weitere Projekte.

Regelmäßige, monatliche „Gebraucht-Kleidersammlungen“ am Kolpinghaus, die jährlichen Karnevalsveranstaltungen für groß und klein zusammen mit dem Sängerbund 1888, Seniorentreffs, Wegekreuz-Fahrradtouren sowie Angebote für das „alltägliche Leben“ runden die Vielfältigkeit und das Engagement der Kolpingsfamilie Dülmen ab.

Mit ihren derzeit ca. 410 Mitgliedern in allen Altersgruppen, die sich geschlechtsspezifisch inzwischen die Waage halten, hat die Kolpingsfamilie Dülmen im Jahre 2010 ihr 150jähriges Gründungs-Jubiläum in mehr als 20 Veranstaltungen mit den Dülmenern sowie vielen befreundeten Vereinen, Gruppen und Musikzügen gefeiert. Der Bundessekretär des Kolpingwerkes Deutschland, Ulrich Vollmer, gratulierte zum Jubiläum und überreichte beim Festakt am 25. April 2010 dem Vorstand das „Ehren-Diplom“ zum 150jährigen Jubiläum.

Daran erinnern eine Festschrift und ein DVD-Film mit vielen tollen Aufnahmen von den Aktivitäten und Veranstaltungen des Jubiläumsjahres.

Außerdem gibt es in den weiteren Jahren sehr verschiedene Angebote, Aktivitäten und Unternehmungen sowie Auftritte der Gruppen, die „Kolping in Dülmen“ darstellen und  ausmachen.